Ganz anders als viele andere Inseln in der Karibik ist Barbados nicht durch vulkanische Aktivität entstanden. Barbados ist vielmehr eine Kalksteininsel, Teil eines unterseeischen Rückens, der hier aus dem Meer ragt. Und das sogar in ansehnliche Höhen – die höchste Erhebung auf der Insel, Mount Hillaby, erreicht immerhin 336 Meter über dem Meer.
Als Karibikinsel herrscht natürlich auch auf Barbados ein tropisches Klima. Temperaturen, die in Mitteleuropa nur an wenigen Tagen im Sommer herrschen, gibt es hier nahezu das ganze Jahr. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 26° Celsius. Jahreszeitliche Schwankungen kommen praktisch nicht vor – ideale Voraussetzungen für eine Reise nach Barbados das ganze Jahr über. Dennoch sind Reisen im Winter deutlich attraktiver als im Sommer. Von Mai bis Oktober herrscht hier nämlich Regenzeit, im Bergland der Insel fallen in diesem Zeitraum ordentliche Niederschläge, die im porösen Kalkgestein jedoch schnell versickern.
Ursprünglich war fast die gesamte Insel mit einem für die Region typischen tropischen Regenwald bedeckt. Durch Eingriffe des Menschen ist dieser jedoch weitgehend zerstört. Heute prägen Zuckerrohrplantagen und andere Kulturlandschaften das Bild. Die Tierwelt auf der Insel daher nicht mehr so vielfältig wie früher.