Die Kleinen Antillen

22. Juni 2011

Barbados ist die am weitesten östlich gelegene Insel der Kleinen Antillen, welche die Karibik nach Südosten zum Atlantischen Ozean abgrenzen. Die Inselgruppe der Kleinen Antillen besteht aus insgesamt 33 Inseln, die zu verschiedenen Staaten gehören. Zum Vereinigten Königreich von Großbritannien gehören die Inseln Anegada, Anguilla, Jost Van Dyke, Montserrat, Tortola und Virgin Gorda. Zum französischen Staatsgebiet gehören die Inseln Basse-Terre, Grande-Terre, La Desirade, Marie-Galante, Martinique und Saint-Barthelemy. Dem Königreich der Niederlande gehören die Inseln Bonair, Aruba, Curacao, Saba und Sint Eustatius an. Die Inseln Coche, Isla Margarita und La Orchila gehören zu Venezuela und die Inseln Saint John, Saint Thomas und Saint Croix zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Inseln Antigua und Barbuda bilden ein eigenes Staatsgebiet, ebenso die Inseln Trinidad und Tobago. Zu St. Vincent und den Grenadinen gehören neben St. Vincent die Inseln Bequia, Canuan, Mayreau, Mustique und Union Island. Zu Grenada zählen neben der Hauptinsel auch noch Petite Martinique und Carriacou. Eigenständige Staatsgebilde sind die Einzelinseln Dominica, St. Lucia und unsere Lieblingsinsel Barbados. Zu Sankt Kitts und Nevis gehören wie ihr Name schon sagt Sankt Kitts und Nevis. Die Insel St. Martin teilen sich die Niederlande und Frankreich.

Die Kleinen Antillen sind, wie man sieht, eine bunte internationale Gemeinschaft, die sich wie auf eine Verabredung hin in der Karibik versammelt zu haben scheint. Größere Konflikte haben sich hier in letzter Zeit dennoch nicht zugetragen, sieht man einmal von der Invasion Grenadas durch die USA ab, welche lediglich politisch motiviert war und keine ökonomische Interessen verfolgte. Gemeinsam mit den Großen Antillen und den Bahamas bilden die Kleinen Antillen die Gruppe der Westindischen Inseln. Wirtschaftlich spielt die Inselgruppe eine eher untergeordnete Rolle, denn bis auf den Anbau von Zuckerrohr, Tabak und in begrenztem Maße Bananen trägt lediglich der Fischfang zur Ernährung der Bevölkerung bei. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist allerdings der Tourismus. Dieser hat sich gerade in den letzten Jahrzehnten beträchtlich entwickelt, denn jede einzelne dieser Inseln hat ihr ganz eigenes Flair und ihren eigenen Charakter. Eine spezielle Form des Tourismus hat sich auf den Kleinen Antillen besonders hervorgetan und das ist das Island-Hopping.

Strand und Wetter auf Barbados

22. Februar 2011

Urlaub auf einer echten Trauminsel – so könnte man den Urlaub auf Barbados beschreiben. Schaut man sich Fotos vom Strand auf Barbados könnte man meinen, die Insel besteht einzig und allein aus weißen Sand mit blauem Meer davor.
Natürlich entspricht das nicht ganz der Realität, doch spielen die Strände auf Barbados schon eine wichtige Rolle. Auf dieser Karibikinsel gibt es praktisch überall Strand. Im Osten sind sie breit und bei Surfern beliebt. Der Atlantik und eine frische Brise sorgen dafür für optimale Bedingungen. Im Süden und Westen ist das Meer etwas ruhiger, die Strände scheinen endlos – unterbrochen höchstens mal von einigen Korallenfelsen, denn Barbados ist eine Koralleninseln.
Grundsätzlich sind hier alle Strände öffentlich zugänglich. Direkte Strandanwohner müssen daher sogar für Zuwege sorgen, sollte der Strand nur über ihr Privatgrundstück erreichbar sein.
Auch wenn viele Strände auf Barbados sehr abgelegen wirken und manch ein Badegast dann auf die Badehose verzichten möchte, ist Nacktbaden auf Barbados nicht gerne gesehen und sogar illegal. Die Insel hat eine lange britische Tradition, deren Konservatismus bis heute anhält. So wird den Einheimischen schnell unwohl beim Anblick nackter Tatsachen und man muss mit Konsequenzen rechnen.

Klimatisch gesehen muss man sich auf Barbados dagegen nicht warm anziehen. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über im sehr angenehmen Bereich – mit geringen Abweichungen erreicht das Quecksilber meist zwischen 25 und 30 Grad. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober – im Inselinneren fallen dann zum Teil kräftige Niederschläge. Zudem muss von Juli bis hinein mit Wirbelstürmen gerechnet werden.
Die beste Reisezeit ist aufgrund dieser Einschränkungen die Monate Dezember bis etwa Mai. Die Wassertemperatur im karibischen Meer liegt dann nur wenige Grad unter der Lufttemperatur und erreicht sehr badetaugliche 25 bis 27 Grad.

Holetown

21. Dezember 2010

Keine 10 km von der Hauptstadt Bridgetown entfernt liegt das kleine Städtchen Holetown. Auf der Insel sind so wie so alle Entfernungen zu Fuß überbrückbar. Holetown, das frühere St. James Town,liegt noch deutlich im Einzugsgebiet der Hauptstadt an der geschützten Westküste der Insel. 1627 war es das ursprüngliche Gebiet der englischen Inanspruchnahme der gesamten Insel, obwohl bereits im Jahre 1620 Kapitän Cataline hier landete, um Wasser aufzunehmen.

Am 17 Februar 1627 kam Kapitän Henry Powell an Bord des Dreimasters „Olive Blossom“ mit seinem Wohltäter Sir William Courteen und 50 anderen Teilhabern nach Holetown zurück, um die Insel zu besiedeln und sie völlig dem Machtbereich der englischen Krone zu unterstellen. Ein der ersten Landung gewidmetes Denkmal weist allerdings das Jahr 1605 aus.

Der Name Holetown stammt vom Fluss Hole ab, der eine sichere Landung für die Siedler garantierte. Bis 1629 war es die einzige Stadt der Insel. Holetown feiert jährlich die ersten fünf Plantagen auf Barbados, die ersten fünft Befestigungsbauten, den ersten Platz für Gerichtsbarkeit und das erste Gouverneurs-Haus. Die Stadt war auch in den transatlantischen Handel mit London, Bristol und Boston eigebunden. Die älteste Kirche der Insel ist die St. James Parish Kirche, die hier 1628 erbaut wurde, ein Jahr nachdem die ersten Siedler ankamen. Die Koordinaten von Holetown sind 13 Grad und 11 Minuten nördlicher Breite sowie 59 Grad und 39 Minuten westlicher Länge.

Die ursprüngliche Namensgebung Jamestowns führt zurück auf seinen Stifter, König James den Ersten von England. Jährlich findet das Holetown Festival statt, ein farbenfrohes lokales Festival der Künste, der Musik und historischer Paraden. Wie an fast jedem Ort der Küste von Barbados finden sich hier schöne Strände, ideal für Erholung Suchende. Aber auch das Nachtleben ist nicht langweilig. Wenn die Sonne auf Barbados untergeht, geht der Spaß weiter ! Die meisten Bands spielen lokale Musik, also Calypso und Reggea. Das passt wunderbar zum karibischen Flair von Barbados.